Praxis für Osteopathie


Sprechzeit

Ich bin für Sie da:

 

Di 12:00 - 18:00 Uhr

Do 12:00 - 18:00 Uhr

 

Tel: 0341 86721199


Kosten

Informationen zum Preis für Erstkonsultation und weitere osteopathische Behandlungen finden Sie hier:

 


Infos

Weitere Informationen zur Kostenbeteiligung Ihrer Krankenkasse, zum Datenschutz und meinen AGBs finden Sie hier:

 



Wo Sie mich finden:

Ich praktiziere die Osteopathie in den Räumen des Yogastudios Ananda Pur in der Hainstraße 10 in 04109 Leipzig. Der Eingang befindet sich im Durchgang "Großer Joachimsthal" im Treppenhaus B.


Aktuelles zu SARS-CoV-2

Bedeutung der zellularphysiologischen Osteopathie bei Infektionserkrankungen

 

Wird der selbstordnende Informationsfluss beeinträchtigt, führt dies zu einer anormalen (nicht: pathologischen) Veränderung der physiologischen Prozesse (Unordnung), und damit zu einem anormalen (nicht: pathologischen) intra- und extrazellulären Milieu. Erst dieses anormale Milieu ermöglicht es den Erregern, pathogen zu wirken und physiologische Notreaktionen mit entsprechenden Symptomen auszulösen. Bei dieser Sichtweise der ursprünglichen zellularphysiologischen Osteopathie ist also nicht der Erreger die Primärursache der Infektionserkrankung, sondern ein bereits vorliegendes anormales Milieu. (Anmerkung: Nur bei hochvirulenten Erregern, wie etwa dem Ebola-Virus spielt das Milieu eine untergeordnete Rolle! Der Covid19-Virus ist nach bisherigem Kenntnisstand nicht hochvirulent!)

 

Osteopathische Behandlungen von Menschen mit Infektionserkrankungen zielten daher in der Gründerzeit konsequenterweise darauf ab, durch manuelle Techniken den ordnenden Informationsfluss zu gewährleisten, der seinerseits für ein normales Milieu sorgt. Den Rest erledigt die Natur: Die Physiologie verdrängt die Pathologie. Wichtig: Dies bedeutet nicht, dass der Organismus den Virus „besiegt“, sondern dass der Erreger innerhalb des Organismus nicht mehr als pathogen wirken kann. Mit diesem zellularphysiologischen Ansatz war die Osteopathie bei der Spanischen Grippe (1918–1920) offensichtlich erfolgreicher als die orthodoxe Medizin.

 

aus: Christian Hartmanns JOLANDOS-Newsletter März 2020

Hier finden Sie die komplette Quelle als PDF-Version.


Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie wurde 1874 von Andrew Taylor Still begründet und ist eine ganzheitliche manuelle Medizin. Die osteopathischen Grundprinzipien sind:

Gesetz der Arterie: Es werden vom Osteopathen Restriktionen im gesamten Organismus gesucht und behoben, die die Ver- und Entsorgung der Gewebe behindern, um alle Flüssigkeiten im Körper ungehindert fließen zu lassen.

 

Selbstregulation: Keiner ist in der Lage, den anderen zu gesunden als sich selbst. Aber ihn in die Lage zu versetzen, was Heilen bedeutet, ist die Aufgabe der osteopathischen Medizin.

 

Form folgt Funktion: Die Funktion des Gewebes und der Zustand der Struktur stehen zueinander in unmittelbarer Abhängigkeit.

 

Den Körper als Ganzheit betrachten: Der Mensch in seiner Entwicklung ist stets bestrebt, im Gleichgewicht zu schwingen. Dafür findet er beständig Kompensationsstrategien, die vom Osteopathen Beachtung finden sollten.

 

Leben ist Bewegung: Körper, Geist und Seele wollen sich stetig entwickeln. Dafür braucht es immer wieder den Mut, Schritte ins Neuland zu wagen.


kurz zu meiner Person

Ich arbeite als Leipziger Therapeut und Artist in Selbständigkeit. Eine Tätigkeit befruchtet die andere. Durch meine Bewegungserfahrung u.a. als Luftakrobat mit extrem physischer Belastung entwickelte sich ein tiefes Verständnis für den Körper, das nicht aus Büchern zu erlernen ist.

Als Bühnenmensch weiß ich, welche Haltung und Bewegung gewünschte Wirkung beim Betrachter erzielt. Als Therapeut erkenne ich die Psychomotorik meines Patienten und verstehe, wie Fehlhaltungen und Bewegungsmuster zu Funktionsstörungen führen.